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Was für ein gewaltiger Schlagabtausch im ARD-Studio! 🔥 Philipp Amthor geht Bernd Baumann frontal an und wirft der AfD eine unfassbare Doppelgesichtigkeit vor!.TA

In einer hitzigen Debatte in der ARD-Talkshow „Maischberger“ sind Philipp Amthor (CDU) und der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, scharf aneinandergeraten . Die Diskussion, die derzeit in sozialen Netzwerken und auf Telegram große Aufmerksamkeit erregt, drehte sich um Vorwürfe der Radikalisierung der AfD, die internationale Vernetzung rechter Parteien und überraschende währungspolitische Forderungen.

Amthor wirft AfD „Doppelgesichtigkeit“ vor

Im Zentrum der Auseinandersetzung stand der Vorwurf Amthors, die AfD würde sich zunehmend radikalisieren und in der Öffentlichkeit eine „bemerkenswerte Doppelgesichtigkeit“ zeigen. Er warf Baumann vor, im Bundestag und in Talkshows einen „staatsmännischen Ton“ zu simulieren, während die Rhetorik auf Parteitagen massiv abweiche. Explizit bezog sich Amthor auf Reden der AfD-Chefin Alice Weidel: „Wenn ich mir anschaue, welche Reden Alice Weidel auf Parteitagen hält […], bin ich immer froh, dass ich gut gegessen habe, weil mir sonst schlecht wird“ .

Zudem kritisierte Amthor, dass sich die AfD international isoliere, da sie selbst für andere rechte Parteien in Europa wie den französischen Rassemblement National oder die italienischen Fratelli d’Italia als zu radikal gelte . Baumann wies dies vehement zurück und betonte, man arbeite weiterhin eng mit der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) um die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zusammen. Die AfD-Delegation im EU-Parlament bilde jedoch – nach dem Ausschluss aus der ID-Fraktion im Vorfeld der Europawahl – eine eigene Fraktion .

Debatte um Extremismus und Skandale

Auf Vorhalte bezüglich extremistischem Personal in den Reihen der AfD, wie etwa Maximilian Krah oder dem fraktionslosen Abgeordneten Matthias Helferich, verwies Baumann auf parteiinterne Schiedsverfahren. Dies sei „nichts Ungewöhnliches“ und finde bei anderen Parteien wie der SPD (Schröder) oder der CDU (Maaßen) ebenfalls statt . Gleichzeitig konterte er Vorwürfe der Käuflichkeit mit dem Verweis auf die jüngsten Bestechungsskandale im Zusammenhang mit Aserbaidschan, in die ehemalige Unionsabgeordnete verwickelt waren .

AfD bringt Rückkehr zur D-Mark ins Spiel

Besondere Brisanz erhielt das Gespräch durch währungspolitische Äußerungen Baumanns. Auf Nachfrage von Moderatorin Sandra Maischberger verteidigte er die im Wahlprogramm geforderte Wiedereinführung der D-Mark. Er bezeichnete den Euro als „Weichwährung“, die durch eine Inflation von 35 Prozent bei Lebensmitteln seit 2020 zu einer „Enteignung“ der Bürger führe .

Baumann nannte verschiedene denkbare Szenarien zur Umsetzung: „Man könnte einen Nord-Euro machen für die stabilen Länder, für die weniger stabilen Länder einen Süd-Euro. Wir können die D-Mark als Parallelwährung wieder einführen“ . Die im Parteiprogramm erwähnten „Umstellungsbelastungen“ seien lediglich Gewöhnungseffekte, ähnlich wie bei der Einführung des Euro .

Die Sendung unterstrich einmal mehr die unüberbrückbaren Differenzen zwischen der Union und der AfD im Vorfeld kommender Wahlen, wobei Philipp Amthor eine Koalition kategorisch ausschloss: „Eine Stimme für die AfD ist eine verschenkte Stimme“ .

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